Leistungen unserer Praxis

 

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Forensische Familienpsychologie

Wir erstellen familienpsychologische Gutachten, etwa im Sorge- und Umgangsrecht. Unsere Kernkompetenz liegt in Fällen mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.

Erziehungsfähigkeitsgutachten

Bei psychischer Erkrankung oder Suchterkrankung der Eltern, kindlichen Entwicklungsstörungen sowie bei Verdacht auf sexuelle Grenzüberschreitungen und Gewalt innerhalb der Familie erstellen wir Risikoanalysen und -prognosen zur Art, Schwere und Wahrscheinlichkeit möglicher Gefährdungen für die betroffenen Kinder. Grundlage hierfür ist die ausführliche Erhebung der kindlichen Bedürfnisse, spezifischen elterlichen Erziehungskompetenzen sowie der verfügbaren Ressourcen.

Gefährlichkeitsprognose bei intrafamilialen Gewalt- oder Sexualdelikten

Bei Verdacht auf fortbestehende Gefährlichkeit im Rahmen bereits vorhandener Gewalt- oder Sexualdelikte innerhalb der Familie können wir fundierte Gefährlichkeitsprognosen erstellen, basierend auf kriminalpsychologischen Erkenntnissen. Die kriminalprognostische Einschätzung ergibt zudem individuelle Anhaltspunkte zur Risikoreduktion.

Kriminalprognostik

Einweisungsprognose im Strafverfahren

Zur Anordnung freiheitsentziehender Maßregeln der Besserung und Sicherung erstellen wir kriminalprognostische Gutachten bei Tätern mit Verdacht auf eine psychische Störung, Suchtmittelabhängigkeit oder einem Hang (§§ 63, 64 und §§ 66 f. StGB). Daneben können wir in diesem Zusammenhang auch die Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt mit ihren Auswirkungen auf die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit begutachten (§§ 20 f. StGB).

Maßregel- und Strafvollstreckungsverfahren

Wir erstellen Prognosegutachten, ob und mit welcher Wahrscheinlichkeit von den Betreffenden weiterhin eine Gefahr ausgeht und welche Straftaten vom Begutachteten mit welcher Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind (Strafvollzug gem. §§ 57, 57a StGB, § 454.2 StPO sowie Maßregel gem. § 463 Abs. 4 StPO). Im Hinblick auf die Vorbereitung von vollzugsöffnenden Maßnahmen wird zudem die Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs zur Flucht festgestellt (§§ 10, 11 StVollzG).

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Jugendstrafrecht

Strafrechtliche Verantwortung gem. § 3 JGG

Mithilfe von entwicklungspsychologischen Erkenntnissen beantworten wir Fragestellungen zur geistigen und sittlichen Reife, die sich auf die Einsichtsfähigkeit und Handlungssteuerung des Jugendlichen auswirken können. Wir erheben die bisherige moralische Entwicklung, die insoweit gegebene Erkenntnisfähigkeit und die Bedürfnislage des jungen Menschen und stellen fest, ob zum Tatzeitpunkt eine angemessene Einsicht und regelkonforme Handlung möglich war.

Anwendung des Jugendstrafrechts auf Heranwachsende gem. § 105 JGG

Auf Basis entwicklungspsychologischer und kriminalprognostischer Erkenntnisse können wir diejenigen jungen Straftäter identifizieren, deren Straftaten episodischen Charakter aufweisen. Hierzu erheben wir alterstypische Entwicklungsschritte, die Fähigkeit zu deren Bewältigung und schätzen die künftige Veränderbarkeit ein.

Behandlungsgutachten

Vor allem in Fällen der Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung (§ 56, 56c StGB) ist vom Gesetzgeber nunmehr die Abklärung einer Therapiebedürftigkeit des Täters (§ 246a Abs. 2 StPO) vorgesehen. Im Rahmen des qualifizierten Behandlungsgutachtens wird die Frage beantwortet, ob ein Täter unter einer behandlungsbedürftigen Störung leidet, ob er therapiefähig ist und welche Form der Behandlung bei ihm indiziert ist.

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    Waffenrechtliche Eignung

    Gutachten über die persönliche Eignung zur Erteilung von Waffen- und Munitionserlaubnissen nach § 6 WaffG werden in der Regel dann von Behörden gefordert, wenn eine Person unter 25 Jahren ist (§ 6 Abs. 2 WaffG) oder wenn die Behörde Zweifel an der persönlichen Eignung des Antragstellers hat (§ 6 Abs. 2 WaffG). Bei unter 25 jährigen kann ein positives Ergebnis bescheinigt werden, sofern sich aus einer standardisierten Testung keine Zweifel an der Eignung ergeben. Bei Zweifeln an der persönlichen Eignung bestimmt sich der Umfang der Untersuchung danach, ob psychische Störungen, Abhängigkeitserkrankungen oder Hinweise auf Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegen.

    Namensänderung

    Vor- und Nachnamen können entsprechend der derzeitigen gesetzlichen Lage nur aus einem wichtigen Grund geändert werden. Die Verwaltungsbehörden können hierzu die Vorlage eines Gutachtens verlangen.

    Änderung des Namens aus wichtigem Grund (§ 3 NamÄndG)

    Im Verfahren zur Änderung des Namens können wir insbesondere Gutachten bei besonderen Belastungen durch familiäre Umstände unter Berücksichtigung individueller Dispositionen und psychischen Belastungen erstellen.

    Änderung des Vornamens (Gutachten nach § 4 Abs. 3 TSG)

    Im Rahmen der Geschlechtsangleichung kann der Vorname vom zuständigen  Gericht auf Antrag hin geändert werden, wenn sich das Zugehörigkeitsempfinden zum entsprechenden Geschlecht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ändern wird. Hierfür erforderliche Gutachten können wir mit der entsprechenden Fachkunde erstellen.

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