Praxisprofil

Die Praxis für Rechtspsychologie Breuer & Oesterlein besteht seit Januar 2020 auf der Basis einer Kooperation rechtlich selbständiger psychologischer Sachverständiger in Düsseldorf, die in unterschiedlichen Bereichen der Psychologie und Rechtspsychologie tätig sind. 

Unser Team

Alle psychologischen Sachverständigen verfügen als Mindestqualifikation über einen Master-Abschluss in Psychologie, supervidierte Berufserfahrung in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern durch erfahrene Fachkollegen und eine abgeschlossene oder laufende fachpsychologische Zusatzqualifikation. Die Unterschiedlichkeit unserer Schwerpunkte und Erfahrungen als praktizierende Psychologen in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bereichern unsere gutachterliche Arbeit um einen multiperspektivischen Erfahrungsschatz, der unseren Auftraggebern zugutekommt und den Lebensrealitäten unserer Klienten und Probanden gerecht wird.

 

Verbandsmitgliedschaften

Die Sachverständigen unserer Praxis sind Mitglied

  • im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und
  • in der Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie (GWG)

Denis-B. Breuer, M. Sc.

Leitender Psychologe, Fachpsychologe für Rechtspsychologie (BDP/DGPs) i. W.

Schwerpunkte:

  • Erziehungsfähigkeitsgutachten und Gutachten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  • Entscheidungsorientierte Begutachtung zur Rückführung fremduntergebrachter Kinder
  • Begutachtung bei Trennung und Scheidung, Hinwirken auf Einvernehmen

Weitere Tätigkeiten:

  • Psychologische Beratungsstelle der Stadt Ratingen – Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik und familienpsychologische Erziehungsberatung
  • Laufende Weiterbildung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie (BDP/DGPs)

Natalie Oesterlein, M. Sc.

Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/DGPs), stellvertretende Leitung und interne Supervisorin

Schwerpunkte:

  • Kriminalprognostische und sexualforensische Begutachtung im Familienverfahren
  • Kriminalprognostische Gutachten im Strafvollstreckungsverfahren
  • Waffenrechtliche Eignungsbeurteilung

Weitere Tätigkeiten:

  • LVR-Klinikum Langenfeld – Psychologin in der Haftentlassenenambulanz
  • Heilkundliche Tätigkeit in eigener Praxis

Nora Hein, M. Sc.

Psychologin

Schwerpunkte:

  • Erziehungsfähigkeitsgutachten und Gutachten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  • Entscheidungsorientierte Begutachtung bei Trennung und Scheidung
  • Interkulturelle Begutachtung (Sprachen: Englisch, Spanisch)

Weitere Tätigkeiten:

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landesprojekt der LWL, Akademie für forensische Psychiatrie, Herne
  • Laufende Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (kognitive Verhaltenstherapie)

Sonja Wenz, M. Sc.

Psychologin

Schwerpunkte:

  • Entscheidungsorientierte Begutachtung bei Trennung und Scheidung
  • Erziehungsfähigkeitsgutachten und Gutachten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Weitere Tätigkeiten:

  • wissenschaftlich-psychologische Tätigkeiten im Auftrag der Praxis
  • Psychologin im berufspsychologischen Bereich

Leandra Stöhr, B. Sc.

Studentische Hilfskraft

  • psychodiagnostische, wissenschaftliche und organisatorische Assistenztätigkeit
  • Laufendes Master-Studium der Psychologie

Interne Qualitätssicherung

Selbstevaluation

In unserer fortlaufenden Selbstevaluation sind übergeordnete Kriterien von herausragender Bedeutung, die sich zu jedem Zeitpunkt in unserem gutachterlichen Handeln und unseren Erkenntnissen widerspiegeln:

  • Wissenschaftlichkeit
  • Neutralität
  • Objektivität
  • Berufsethische Integrität
  • Nachvollziehbarkeit und Transparenz

Wir setzen eine Vielzahl an Maßnahmen um, um den damit verbundenen Ansprüchen an unsere Arbeit gerecht zu werden.

Anwendung der fachwissenschaftlichen Leitlinien

Bei der Durchführung von Untersuchungen und Erstellung von Gutachten werden je nach Fachgebiet folgende Leitlinien zugrunde gelegt:

  • Qualitätsstandards für psychologische Gutachten (Diagnostik- und Testkuratorium der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, 2017)
  • Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht (Arbeitsgruppe Familienrechtliche Gutachten, 2019)
  • Erfahrungswissenschaftliche Empfehlungen für kriminalprognostische Gutachten (Kröber et al., 2019)

Alle Sachverständigen verfügen über eine detaillierte Kenntnis der Leitlinien, die für ihre Gutachten durch die Fachverbände empfohlen sind. 

Supervision und Peer-Review

Unsere gutachterliche Vorgehensweise durchläuft mindestens eine interne 4-Augen-Beurteilung, die häufig das schriftliche Gutachten einschließen kann, sofern alle Beteiligten dem zustimmen. Ergänzt wird dies durch die Teilnahme an externen Supervisionsgruppen und Fachteams, die von Kollegen mit profunder Erfahrung oder Expertenstatus auf ihrem jeweiligen Fachgebiet geleitet werden und bei denen sich Kollegen mit unterschiedlicher Erfahrungsstufe und fachpraktischer Provenienz zu spezifischen, rechtspsychologischen Sachverhalten austauschen.

Berufsethische Verpflichtung

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) macht uns Vorgaben bei der Einhaltung berufsethischer Prinzipien, an die wir uns gebunden fühlen und denen wir uns verpflichtet haben. Die Achtung der menschlichen Individualität und Persönlichkeit, eingebettet in ihre Lebensbedingungen, bleibt für uns in der sachverständigen Tätigkeit oberstes Gebot.

Wissenschaftliche Intervision

Durch interne Beratung, Intervision und die Rezeption aktueller wissenschaftlich-psychologischer Erkenntnisse in unseren regelmäßigen Team-Sitzungen sichern wir die Aktualität der empirischen Erkenntnisse, die unseren Gutachten zugrunde liegen und die fachwissenschaftliche Adäquanz unserer Untersuchungen. Neue Entwicklungen in der Gesetzgebung und Rechtsprechung werden hier ebenfalls thematisiert.

Kollegialer Austausch und Unterstützung innerhalb der GWG

Im Rahmen unserer Mitgliedschaft in der Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie (GWG) stehen wir im ständigen fachlichen Austausch mit KollegInnen aus der Forschung und Praxis über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Neuere Entwicklungen auf unseren Fachgebieten können wir früh in unserer Arbeit berücksichtigen. Ebenfalls können wir unter Rückgriff auf die Ressourcen unserer Kollegen in der GWG Untersuchungen durchführen, die sich überregional erstrecken.